Mitarbeitergewinnung / Social Recruiting

Recruiting da, wo die Leute abends sowieso sind.

Social Recruiting heißt: Wir zeigen deine offene Stelle Menschen, die gar nicht gesucht haben. Nicht auf einem Jobportal, sondern zwischen zwei Videos auf Instagram, um Viertel nach neun.

Diese Seite erklärt, wie so eine Kampagne aufgebaut ist. Was sie kostet und wie das Ganze bei uns abläuft, steht auf der Übersichtsseite.

Warum das überhaupt funktioniert

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Die Guten suchen nicht

Wer seinen Job kann, hat einen. Er schaut nicht auf Jobportale, aber er schaut jeden Abend aufs Handy. Dort ist er erreichbar, dort ist der Wettbewerb um seine Aufmerksamkeit deutlich kleiner.

02

Du kannst den Radius genau ziehen

25 Kilometer um deinen Betrieb, passende Altersgruppe, passende Interessen. Eine Anzeige, die nur Menschen sieht, für die der Arbeitsweg realistisch ist.

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Du siehst, was passiert

Wie viele die Anzeige gesehen haben, wie viele geklickt haben, wie viele das Formular ausgefüllt haben. Bei einer Zeitungsanzeige weißt du nichts davon.

Die vier Flächen

Instagram

Die wichtigste Fläche für gewerbliche Berufe und Azubis. Kurze Videos und Bilder aus dem echten Betrieb schlagen jede gestellte Aufnahme.

Facebook

Erreicht zuverlässig die Altersgruppe ab Mitte dreißig — Gesellen mit Erfahrung, Fachkräfte, Quereinsteiger. Wird unterschätzt und ist meist günstiger als Instagram.

TikTok

Für Azubis und Nachwuchs. Lohnt sich, wenn du wirklich junge Leute suchst, und braucht eigenes Material — dieselben Motive wie auf Instagram funktionieren dort nicht.

WhatsApp und Telefon als Weg zurück

Die Bewerbung endet nicht im Postfach, sondern als Nachricht oder Anruf. Was am schnellsten geht, gewinnt.

Wie die Kampagne entsteht

Schritt 1

Zuhören

Wir fragen dich das, was ein Bewerber wissen will: Wann ist Feierabend? Gibt es ein Fahrzeug? Wer ist der Chef? Was passiert, wenn jemand krank wird? Aus den Antworten entsteht das Angebot.

Schritt 2

Zielgruppe abstecken

Beruf, Radius, Alter, Interessen. Für einen Anlagenmechaniker sieht das anders aus als für eine MFA — und in Berlin anders als in Kiel.

Schritt 3

Motive bauen

Drei bis fünf Varianten, weil man vorher nicht weiß, welche zieht. Ein Motiv nennt das Gehalt, eins die Arbeitszeit, eins zeigt das Team. Danach entscheiden die Zahlen, nicht der Geschmack.

Schritt 4

Formular statt Bewerbung

Drei bis fünf Fragen. Erfahrung, Führerschein, ab wann. Kein Anschreiben, kein Upload. Wer das Formular ausfüllt, hat schon mehr gesagt als in den meisten Bewerbungsmappen steht.

Schritt 5

Ausspielen und lernen

Die erste Woche ist teuer, weil die Plattform noch nicht weiß, wen sie ansprechen soll. Danach wird es besser. Wer nach fünf Tagen abbricht, hat nur den Lernteil bezahlt.

Schritt 6

Nachschärfen

Motive tauschen, bevor sie ausgereizt sind. Budget auf die Anzeige verschieben, die liefert. Zielgruppe nachziehen, wenn die falschen Leute antworten.

Was eine Anzeige haben muss, die funktioniert

01

Eine Zahl in der ersten Zeile

Gehalt, Arbeitszeit oder Fahrtweg. Etwas Überprüfbares. „Attraktive Vergütung" liest niemand zu Ende.

02

Ein Gesicht aus dem Betrieb

Der Chef oder ein Kollege, mit dem Handy gefilmt. Wirkt zuverlässig besser als professionelles Material, weil es echt aussieht.

03

Der Grund, warum jemand wechseln sollte

Nicht warum der Job gut ist, sondern warum er besser ist als der, den die Person gerade hat.

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Ein einziger nächster Schritt

Ein Button, eine Handlung. Keine Auswahl zwischen Formular, E-Mail und Rückruf.

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Kein Firmenjargon

Keine Stellenbezeichnung aus dem Organigramm. Die Leute suchen nach dem, was sie tun, nicht nach deiner internen Bezeichnung dafür.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu einer Stellenanzeige auf einem Portal?

Auf dem Portal wartest du darauf, dass jemand sucht. Bei Social Recruiting gehst du zu Leuten, die nicht suchen. Beides kann sinnvoll sein — nur ersetzt eins das andere nicht.

Müssen wir selbst Videos drehen?

Nein, es geht auch ohne. Mit Material aus dem Betrieb wird es aber deutlich besser, und dafür reicht ein Handy und zwanzig Minuten auf der Baustelle.

Sehen unsere eigenen Leute die Anzeige?

Ziemlich sicher ja, und der Betrieb um die Ecke auch. Das ist kein Fehler, sondern gehört dazu — sag es deinem Team lieber vorher.

Funktioniert das auch auf dem Land?

Bis zu einem gewissen Punkt. Je kleiner der Radius, desto weniger Menschen sind erreichbar und desto teurer wird jede Bewerbung. Ob dein Radius trägt, sehen wir im Erstgespräch.

Wie lange hält eine Anzeige?

Erfahrungsgemäß nutzen sich Motive nach einigen Wochen ab — die immer gleichen Leute sehen sie immer wieder. Deshalb gehören neue Motive zur laufenden Betreuung und sind kein Zusatzposten.

Was ist mit dem Datenschutz?

Die Bewerberdaten laufen über ein Formular auf deiner eigenen Seite, nicht über einen fremden Dienst. Wer die Daten wie lange sieht, wird vorher geklärt und steht in deiner Datenschutzerklärung.

Viertel nach neun, auf dem Sofa — dort läuft deine AnzeigeSymbolbild — kein Kundenprojekt

Wir schauen uns deine Stelle einmal an.

Im Erstgespräch sagen wir dir, ob dein Beruf und dein Radius für Social Recruiting taugen. Wenn nicht, sagen wir das auch.

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